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Nachbericht zum 26. Netzwerktreffen

Am 9. Juni 2021 fand im kleinen Online-Rahmen das 26. Netzwerktreffen statt.

 

Als digitale Gastgeberin, stellte die Physiotherapiepraxis Lazarev aus Bonn, vertreten durch Jan Wall, die Praxisräume mittels eines 360° Rundganges vor.

Während des digitalen Besuchs beider Praxen, am Münsterplatz und der Endenicher Straße, bekamen die Teilnehmenden einen Einblick in die Vielfalt der therapeutischen, präventiven und  gesundheitsfördernden Möglichkeiten der Praxis Lazarev. Ob Fitness Zirkel oder Massage, viele Maßnahmen wirken nicht nur beschwerdemildernd sondern auch vorbeugend. Betriebliches Gesundheitsmanagement (BGM) beziehungsweise Gesundheitsförderung ist ein Schlüsselthema und nimmt schon seit vielen Jahren eine tragende Rolle innerhalb der Physiotherapie-Praxis ein.

Neben den Praxisräumen, werden für betriebliche Angebote auch die Unternehmen vor Ort besucht, beraten und begleitet. In der momentan pandemischen Zeit gibt es spezielle Home-Office-Angebote. Von Ergonomie-Beratung über aktive Pausen bis hin zur Stressbewältigung können Unternehmen etwas Gutes für ihre Mitarbeitenden tun, die Bindung stärken und vom Gesundheitszustand profitieren.

 

BGM ist nicht nur Teil des Unternehmensnamens „BGMneo“ unserer Referentin Dr. Sarah Siefen, sondern Teil Ihrer Persönlichkeit und Überzeugung.

Mit viel Leidenschaft und Dynamik nahm uns Dr. Siefen mit in das Thema „Smartes Gesundheitsmanagement in KMU: Wie Sie langfristig auch digital durch gesunde und zufriedene Mitarbeitende Ihre Performance steigern können“.  Allein das Statement „Kein BGM ist keine Option“ ließ die Signifikanz des Themas für die Sprecherin erkennen. Dr. Sarah Siefen verdeutlichte, welchen Mehrwert Betriebliches Gesundheitsmanagement bildet. Durch Gesundheitsinvestition generiert sich wirtschaftlicher Benefit, da die Mitarbeitenden-Bindung, die Mitarbeitenden-Gesundheit und die Mitarbeitenden-Identifikation viel größer ist als in Unternehmen ohne BGM.  Statistisch gesehen, fließen bei einem in BGM investierten Euro Drei bis Zehn Euro ins Unternehmen zurück.

Wer im Unternehmen immer wieder neue Impulse zum Thema Gesundheit setzt und versteht, dass Führungskräfte selbst als Vorbilder und Multiplikatoren wirken, steigert nicht nur die kurzfristige Attraktivität des Unternehmens, sondern entwickelt dieses strategisch und nachhaltig weiter.

Zahlen, die Dr. Sarah Siefen beispielhaft nannte, waren ernüchternd: 88 Prozent der arbeitenden Weltbevölkerung sieht keine Sinnerfüllung in der eignen Tätigkeit und verspürt daher keine Motivation zur Arbeit zu gehen. Gesundheitsförderliche Ansichten, Ziele und Maßnahmen können diese Haltung gegenüber Unternehmen und eigener Tätigkeit ändern und verbessern. Zudem, abgesehen vom Präventionsgedanken, Themen wie psychische Gefährdungsbeurteilung inzwischen rechtlich Pflicht sind.

Die Spanne der Möglichkeiten ist groß und sollte auf die Unternehmensziele und insbesondere auf die individuellen Anforderungen der Mitarbeitenden angepasst sein. Ob Stressbewältigung, Fitness-Zirkel, Coaching-Programme oder Gesundheitskommunikation, neuheitliches BGM bietet unzählige Vorteile.

Dass kleine aktivierende Bewegungs-Lösungen auch im Home-Office möglich und einfach umsetzbar sind, zeigte sich in einem kleinen Übungs-Beispiel. Dabei erfuhren die Teilnehmenden, wie sich das viele Sitzen auf die Rumpfmuskulatur, insbesondere die Schulterhaltung auswirkt und wie sich der „runde“ Schulter-Brust-Bereich auf die Arm- und Handhaltung auswirkt. Daraus ersichtlich wurde natürlich, wie wichtig ausgleichende Bewegungen während der Schreibtischtätigkeit sind.

Die Teilnehmenden brachten sich nach dem Vortrag von Dr. Sarah Siefen im Gespräch gerne ein. Eigene Erfahrungen unserer Netzwerk-Mitglieder wurden ausgetauscht, wobei sichtbar wurde, dass es ohne dauerhafte Begleitung nicht leicht ist, die unterschiedlichen Bedürfnisse der Mitarbeitenden abzufragen und zu erfüllen. „Am Ball bleiben“ heißt hier die Devise. Auch oder insbesondere zur pandemischen Home-Office-Zeit.

Zum Ende wurden noch einige Fragen, auch zum Healthy-Workplace-Siegel von BGMneo wurden beantwortet. Dieses kann, ebenso wie das „Mitglied im Netzwerk Familienbewusste Unternehmen Bonn/Rhein-Sieg“ Siegel des Kompetenzzentrums, als Marketinginstrument und Qualitätsmerkmal im Rekruiting und im Allgemeinen in der positiven Außenwirkung eingesetzt werden.

 

Äußerst gelungen und lobenswert empfanden die Teilnehmenden dieses Netzwerktreffen und wir freuen uns auf die kommenden Veranstaltungen mit regem Austausch und interessanten Tagesthemen.

Smartes Gesundheitsmanagement

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