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Von Jobsharing bis Top Sharing

img_8559-kleinerAm 15. Mai 2018 informierten sich rund zehn Personalverantwortliche aus kleinen und mittleren Unternehmen auf dem 17. familienbewussten Netzwerktreffen über das Arbeitszeitmodell Jobsharing. Veranstaltungsort war der Stammsitz von tarent solutions in Bonn-Duisdorf. Der Hersteller von Open Source Software ist bereits seit drei Jahren Mitglied im Netzwerk FAMILIENBEWUSSTE UNTERNEHMEN Bonn/Rhein-Sieg und hat gerade sein erstes Eltern-Kind-Büro eingeweiht.

Aktuell besetzen schon acht Netzwerkmitglieder Arbeitsstellen per Jobsharing. Doch wie funktioniert dieses Teilzeit-Modell genau? Welche Konditionen sind notwendig, um sich erfolgreich eine Stelle zu teilen?

Antworten auf diese Fragen gab Referent Leif Erik Wollenweber, Professor für Allgemeine Betriebswirtschaftslehre an der FOM – Hochschule für Oekonomie und Management. „Wenn sich zwei Beschäftigte eine Stelle teilen, dann muss immer der Staffelstab übergeben werden“, fasst Wollenweber die größte Herausforderung des Teilzeitmodells zusammen. Obwohl die Voraussetzungen für Jobsharing aktuell besser sind als je zuvor, sollten Unternehmen darauf achten, dass die jeweiligen „Job-Partner“ harmonieren. Hilfreich für das „Matching“ können Persönlichkeitstests genauso wie Assessmentcenter sein.

„Jobsharing ist ein Modell für den Wiedereinstieg nach der Elternzeit oder auch für generationsübergreifende Teams, in denen Beschäftigte Arbeitszeit in Richtung Rente reduzieren möchten“, sagt Wollenweber. img_8590_kleinerAls großen Vorteil sieht der Wirtschaftswissenschaftler die Synergieeffekte zwischen den kooperierenden Beschäftigten. So profitieren die Fachkräfte durch die gegenseitige Wissensvermittlung. Auch die flexible Erledigung des Arbeitsaufkommens bei Urlaub, Elternschaft oder Krankheit, bieten Vorteile für Arbeitgebende und Mitarbeitende.

„Jobsharing ist kein isoliertes Thema, wenn es funktionieren soll. Flexible Arbeitszeiten und eine bestimmte Unternehmenskultur gehören dazu“, stellte der Wissenschaftler fest. Fallstricke können die mangelhafte Koordination, fehlende Akzeptanz im Team, kulturelle Defizite und unterschiedliche Arbeitsweisen sein. Jobsharing kann jedoch auch bei Führungskräften funktionieren. Wollenweber betont: „Wer seine Diversität auch in der Spitze abbilden möchte, für den ist Top Sharing das richtige.“

Im Anschluss an den Vortrag stellte Patrick Stadlmayr von tandemploy via Skype spezielle Softwareangebote zum „Matching“ von Jobsharing-Teams vor.

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