Kooperationsveranstaltung am 06. April 2022 zum Thema „Potentialberatung
und –entwicklung von Mitarbeitenden“

Copyright: Prof. Dr. Jutta Rump

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Am Vormittag des 06. Aprils 2022 fand endlich die lang ersehnte Kooperationsveranstaltung zum Thema Potentiale der Mitarbeitenden erkennen und fördern zwischen der Wirtschaftsförderung der Stadt Siegburg und dem Kompetenzzentrum
Frau und Beruf Bonn/Rhein-Sieg statt.
Im frisch umgestalteten und erweiterten RHEIN SIEG FORUM trafen sich 21 Vertreterinnen und Vertreter kleiner und mittelständiger Unternehmen aus der Region.
Sie wurden von Karin Willnauer und Christiana Krack durch ein inspirierendes Programm geleitet.

Zur Begrüßung bekamen alle Teilnehmenden Veranstaltungsmappen mit allen, für die Veranstaltung wichtigen Informationen. Beide Organisatorinnen stellten jeweils die Wirtschaftsförderung und das Kompetenzzentrum Frau & Beruf vor und erklärten das Ziel der Kooperationsveranstaltung, kleine und mittlere Betriebe bei ihrer Fachkräftebindung zu unterstützen. Gerade diesen Unternehmen fehlt es oftmals an Mitteln für eine kompetente Beratung.
Deshalb erklärte Stephan Lorenz von der Regionalagentur Bonn/Rhein-Sieg im ersten Vortrag die verschiedenen Fördermöglichkeiten und den Weg zu dieser Unterstützung. Er erläuterte die „Potentialberatung“, das Programm „Gestärkt durch die Krise“ und den „Bildungsscheck“ und verwies darauf, dass die Regionalagentur für diese Programme eine Erstanlaufstelle ist. Ziel dieser Förderprogramme ist die Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit von kleinen und mittelständischen Unternehmen. Während seiner Präsentation ermutigte er die Teilnehmenden, sich bei ihm
zu melden und die Möglichkeiten auszuschöpfen.

Der zweite Teil der Veranstaltung begann nach einer Kaffeepause mit einem inspirierenden Impuls über die Potentialentwicklung von Mitarbeitenden durch Brigitte Jacobs-Hombeuel von Gute Leute – Beratung für gute Arbeit.
Sie warf Fragen auf wie: „Wie können gute Leute gut arbeiten?“, „Wie findet und bindet man gute Leute?“, „Wie formen gute Leute einen guten Laden für eine gute Sache?“
In Gruppen aufgeteilt waren nun die Teilnehmenden aufgefordert sich pro Tisch auf eine Kompetenz, die sie für relevant empfinden, zu einigen und darüber zu diskutieren, 1. Warum diese Kompetenz relevant ist für ein gutes Unternehmen, 2.
Wie man merkt, dass jemand diese Kompetenz mitbringt, 3. Wie das Unternehmen fördern kann, dass diese Kompetenz zur Geltung kommt und schließlich 3. Was sich verändert, wenn diese Kompetenz im Unternehmen lebendig ist.
Die Gruppen einigten sich auf Empathie, Eigenverantwortung, Veränderungsbereitschaft und Kooperationsfähigkeit als die Zukunftskompetenzen. Unerwartete „Nebeneffekte“ dieser Kompetenzen, die bei diesem Workshop erarbeitet wurden, waren Innovation, Krisenfestigkeit und mehr Zusammenhalt im Unternehmen.
Der interaktive Workshop inspirierte die Teilnehmenden und zeigte, wie die Referentin sagt: „Man kann Potentiale nicht wirklich aktiv entwickeln, sondern nur ein positives Entwicklungsumfeld bieten“. Es wurde allen Teilnehmenden klar, wie
wichtig es ist ihre Mitarbeitenden wirklich zu sehen und sie ihren Potentialen entsprechend zu fördern, denn das ist ein wichtiger Baustein zur Mitarbeiterbindung.
Bei anschließendem Imbiss konnte die Kooperationsveranstaltung mit Netzwerken und Austausch ausklingen.

Das Amt für Umwelt und Wirtschaft und das Kompetenzzentrum Frau & Beruf bedanken sich bei den beiden Referenten für die gute Zusammenarbeit sowie bei den Teilnehmenden für ihr tolles Engagement und freuen sich auf weitere inspirierende Veranstaltungen

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