Tue Gutes und rede darüber – Angebote für Beschäftigte erfolgreich kommunizieren

Kennen Ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter Ihre Angebote zur Vereinbarkeit von Beruf und Familie? Werden Sie mit diesen Angeboten als attraktiver Arbeitgeber wahrgenommen?

Um dies zu erreichen, ist eine gute Kommunikation sowohl nach innen als auch nach außen das A und O. Familienbewusste Personalpolitik sollte zuallererst als Teil der Unternehmens-kultur kommuniziert und gelebt werden, um im Anschluss nach außen getragen zu werden. Wie schwierig die erfolgreiche Kommunikation familienbewusster Maßnahmen ist, ergab eine Befragung des Bundesfamilienministeriums. Hier zeigte sich, dass die Diskrepanz zwischen Eigenwahrnehmung und Fremdwahrnehmung erheblich ist. Über 60 Prozent der befragten Unternehmen gaben an, ein umfangreiches Paket an familienbewussten Maßnahmen anzubieten. Demgegenüber bestätigten lediglich 30 Prozent der Beschäftigten, ihr Betrieb helfe bei der Lösung ihrer Vereinbarkeitsfrage von Beruf und Familie. Sowohl interne als auch externe Kommunikationsmaßnahmen bedürfen daher eines strukturierten Vorgehens, ausgerichtet an den Zielen und Werten des Unternehmens.

Kommunikation nach innen – bestehende Kanäle nutzen

Im Unternehmen bestehen viele Kommunikationswege, die für die Information über familienbewusste Maßnahmen durch den Arbeitgeber genutzt werden können. Gibt es bereits Intranet für die Beschäftigten, ein schwarzes Brett oder eine Mitarbeiterzeitung, so können hierüber die Angebote bekannt gemacht werden. Bei Betrieben, die beispielsweise mehrere Standorte mit aktuellen Informationen versorgen möchten, bieten sich erweiterte Kommunikationswege an, wie ein Beiblatt, das den Beschäftigten mit der Lohn- und Gehaltsabrechnung zugeschickt wird. Auch Betriebsversammlungen können genutzt werden, um Input zu geben, ins Gespräch zu kommen und neue Ideen mit den Beschäftigten zu entwickeln. Stammtische z.B. zum Thema Pflege oder Patenschaften während der Elternzeit helfen, zielgerichtet Angebote an die jeweilige Zielgruppe zu kommunizieren.
Eine besonders wichtige Rolle kommt bei der internen Kommunikation den Führungskräften zu. Sie agieren als Vorbild, um die Unternehmenskultur zu transportieren und Akzeptanz für familienbewusste Maßnahmen zu schaffen. Bei Mitarbeitergesprächen können sie Wissens-wertes weitergeben und konkrete Fragestellungen zur Vereinbarkeit beantworten.

Als attraktiver Arbeitgeber sichtbar sein

ordner_spielzeug_erfolgsfaktor_archivCa. 90 Prozent aller potenziellen Bewerberinnen und Bewerber informieren sich über einen Arbeitgeber auf dessen Internetseite – eine Chance sich zu positionieren. Schon auf der Startseite kann mit einem Statement oder einem erlangten Zertifikat das familienbewusste Engagement des Unternehmens deutlich gemacht werden. Darüber hinaus bieten sich Hinweise auf der Karriere-Seite des Unternehmens zu familienbewussten Angeboten an. Überzeugend und glaubwürdig sind Testimonials, hier berichten Beschäftigte z.B. über ihre Erfahrungen mit flexiblen Arbeitszeiten oder Home Office. Nutzen Sie neben Ihrer Internetseite Social Media-Kanäle wie Twitter und Facebook. Bereits in Bewerbungsgesprächen können die im Betrieb vorhandenen Angebote kommuniziert werden. Eine Begrüßungsmappe mit den entsprechenden Inhalten bringt schließlich auch alle neuen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter auf den aktuellen Stand.

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