Mentoring4women

2020/2021: mentoring4women – Frauen in die Führung!

Personalentwicklung für kleine und mittlere Unternehmen mit “mentoring 4women“
Erfahrene Führungspersönlichkeiten unterstützen auch in diesem Jahr Frauen dabei, sich auf eine Führungsposition vorzubereiten oder sich darin zu festigen. Mit einer feierlichen Auftaktveranstaltung am Donnerstag, 17. September 2020, in der Bad Godesberger Redoute startete das Programm nun zum vierten Mal.
Der ehemalige Bonner Oberbürgermeister Ashok Sridharan sowie Sebastian Schuster, Landrat des Rhein-Sieg-Kreises, sendeten anlässlich des Programmstarts Video-Grußbotschaften an die Gäste in der Redoute:
„Unser Ziel ist, das große Potential weiblicher Fach- und Führungskräfte in Bonn und dem Rhein-Sieg-Kreis besser und umfangreicher auszuschöpfen. Der Mehrwert für die Frauen, die Unternehmen und die ganze Region ist unbezahlbar“, sagt Oberbürgermeister Ashok Sridharan. Landrat Sebastian Schuster ergänzte: „Da der Fachkräftebedarf immer noch steigt, muss ein besonderes Augenmerk auf die vielen gut ausgebildeten Frauen gelegt und ein weiteres Umdenken hinsichtlich flexiblerer Personalpolitik gefördert werden.“
Dr. Ulrich Ziegenhagen, stellvertretender Leiter des Amtes für Wirtschaftsförderung der Stadt Bonn, eröffnete die Veranstaltung. Prof. Susanne Böhlich, Dozentin der IUBH Internationale Hochschule Bad Honnef, sprach die Keynote zum Auftakt. Zusammengeführt wurden die Tandems von Filiz Karsligil und Elke Graff vom Kompetenzzentrum Frau & Beruf Bonn/Rhein-Sieg.

Im einjährigen Cross Mentoring Programm werden Mitarbeiterinnen in ihrem Entwicklungsprozess von einer erfahrenen Führungskraft begleitet. Das Kompetenzzentrum bildete vor dem Programmstart 14 passgenaue Tandems aus jeweils einer Mitarbeiterin (Mentee) und einer Führungspersönlichkeit (Mentorin/Mentor). Die Führungskraft steht der Mentee beratend und reflektierend bei ihrer beruflichen Entwicklung zur Seite. Bei diesem Cross-Mentoring kommen die beiden Beteiligten aus unterschiedlichen Branchen und Betrieben. Die Mentorinnen und Mentoren engagieren sich ehrenamtlich. Im Programmjahr 2020/2021 wird das Programm kleinen und mittleren Unternehmen erstmals kostenfrei angeboten. Kooperationspartner des Mentoring Programms sind die Kreishandwerkerschaft Bonn Rhein-Sieg, die Handwerkskammer zu Köln sowie die Industrie- und Handelskammer Bonn/Rhein-Sieg.

Der Mentoring-Prozess wird ergänzt durch das Rahmenprogramm :
Einführungsveranstaltungen für die Mentees sowie Mentorinnen & Mentoren
fünf themenspezifische Tages-Workshops mit Netzwerktreffen für die Mentees (z.B. Konfliktmanagement, Verhandeln, Selbstpräsentation, Kommunikation& Stimme und Körpersprache)
zwei Mentoring Netzwerkabende „Mentoring-Dinner“ für die Mentorinnen & Mentoren
drei Großveranstaltungen – Auftakt, Bergfest und Abschlussveranstaltung – für alle Beteiligten

Ein Team, drei Gewinner.

Unternehmen, die Führungskräfte aus den eigenen Reihen aufbauen, machen sich fit für die Zukunft. Sie bleiben wettbewerbsfähig, positionieren sich als attraktiver Betrieb und sparen Kosten für aufwendige Personalsuche und Einarbeitung. Sie erhalten ein hochwertiges Instrument zur Personalentwicklung, über das bisher meist nur Großunternehmen verfügen.

Die Mentees entwickeln mit mentoring4women ihre persönlichen, sozialen und fachlichen Kompetenzen weiter. Sie lernen, ihre Stärken besser zu nutzen, ihre Potentiale weiter auszubauen und erhalten konstruktives Feedback sowie Unterstützung.

Die Mentorinnen & Mentoren erhalten die Chance, ihren Führungsstil mit dem frischen Blick der Nachwuchskräfte zu betrachten und zu reflektieren. Sie haben die Möglichkeit, ihre Beratungskompetenz zu vertiefen und ihr Netzwerk mit anderen Führungspersönlichkeiten zu erweitern. Voraussetzung ist, dass die Führungskräfte über mindestens fünf Jahre Leitungserfahrung verfügen und aktuell in einem Unternehmen mit mindestens zehn Beschäftigten eine Führungsposition innehaben.

mentoring4women richtet sich an weibliche Fachkräfte, die eine Führungsposition anstreben oder sich zur Spezialistin entwickeln möchten. Mit dem Mentoring Programm unterstützt das Kompetenzzentrum Frau und Beruf Bonn/Rhein-Sieg kleine und mittlere Unternehmen, die weibliche Nachwuchskräfte fördern möchten. Teilnehmen können Betriebe mit fünf bis 249 Beschäftigten .
Zudem freuen wir uns über interessierte Führungskräfte, die sich ein Jahr lang ehrenamtlich als Mentorin oder Mentor einbringen und Ihren Erfahrungsschatz weitergeben möchten.

Filiz Karsligil, Projektleiterin für das Mentoring Programm, ist telefonisch unter 0228 – 77 23 65 sowie per E-Mail an info@mentoring4women.de zu erreichen.

 

DIE BISHERIGEN MENTORING PROGRAMME

2018: mentoring4women im Unternehmensverbund

Acht weibliche Nachwuchsführungskräfte aus drei kleinen und mittleren Unternehmen nahmen von März bis August 2018 am Mentoring-Pilotprojekt „mentoring4women im Unternehmensverbund“ teil. Ergänzend zum Mentoring-Prozess fanden eigens durch die beteiligten Betriebe, die Czybulka Physiotherapie, die tarent solutions GmbH und die civitec, den Zweckverband kommunale Informationsverarbeitung, organisierte Veranstaltungen und Workshops statt. Auf dem Programm standen unter anderem die Themen Selbstmarketing, Konfliktmanagement und Verhandeln.

Im Pilotprojekt „mentoring4women im Unternehmensverbund” konnten sich kleine und mittlere Betriebe erstmals zusammenschließen und ihre weiblichen Fachkräfte gezielt auf kommende Führungsaufgaben vorbereiten. Fachlich unterstützt und begleitet wurde das Programm vom Kompetenzzentrum Frau und Beruf Bonn/Rhein-Sieg. Einen Einblick in die Abschlussveranstaltung am 31. August 2018 in Meckenheim gibt es im Online-Bericht Zertifikate für zukünftige Führungsfrauen.

2014-2017: mentoring4women – Frauen für Führung stärken

Das Kompetenzzentrum Frau und Beruf Bonn-Rhein/Sieg führte in den Jahren 2014/2015 und 2016/2017 mit externer Beratung und Begleitung Susanne Müller „die jobwerker“ das einjährige Programm „mentoring4women-Frauen für Führung stärken“ durch. An diesen Programmen nahmen insgesamt 20 Unternehmen und 24 Mentees teil.

WARUM MENTORING SO WICHTIG IST.

Interview über Herausforderungen und Chancen.

Filiz Karsligil, Projektleiterin von mentoring4women,und Susanne Müller, Beraterin von die jobwerker, über die Herausforderungen, Frauen in Führungspositionen zu bringen und über die Chancen für Betriebe, auf das Potenzial weiblicher Führungskräfte zu setzen.

Warum ist es für Frauen in Deutschland schwieriger, in Führungspositionen zu gelangen?
Filiz Karsligil: Grundsätzlich gilt immer noch: Die Vereinbarkeit von Beruf und Familie bestimmt bei vielen Frauen die berufliche Situation. Mit dem ersten Kind orientieren sich viele Familien an tradierten Rollenmustern, weil Frauen häufig schlechter bezahlt werden als Männer. Fast jede zweite Frau in Deutschland arbeitet in Teilzeit. Dies ist oftmals ein ganz wesentlicher Hindernisgrund für den beruflichen Aufstieg. Dabei ist auch Führung in Teilzeit gut möglich.

Warum sind Mentoring Programme gerade für weibliche Fachkräfte so wichtig?
Filiz Karsligil: Mit Mentoring können sich Frauen gezielt tauf Führungspositionen vorbereiten. Mentoring ist ein Instrument mit hohem Wirkungsgrad, da es zum einen die persönliche Entwicklung fördert und zum anderen fachlichen Input vermittelt.

Was ist der Mehrwert von Mentoring im Vergleich zu anderen Personalentwicklungsmaßnahmen?
Susanne Müller: Mentoring fördert interdisziplinäres Lernen auf verschiedenen Ebenen: den Erfahrungsaustauschzwischen Mentorinnen, Mentoren, Mentees und Unternehmen in persönlicher Form sowie in Workshops, Gruppencoachings und moderierten Treffen.

Welche Vorteile bietet das Konzept des Cross-Mentorings?
Filiz Karsligil: Trotz individueller Unterschiede gibt es in den Unternehmen häufig ähnlich gelagerte Probleme und strukturelle Herausforderungen. Cross-Mentoring ermöglicht den Blick über den Tellerrand. So können sich die beteiligten Betriebe über ihre Branche hinaus austauschen und voneinander profitieren.

Welchen Nutzen haben Mentorinnen und Mentoren?
Susanne Müller: Langjährige Führungskräfte haben im Mentoring Programm die Möglichkeit, ihre eigene Rolle, eingeschliffene Arbeitsweisen und Entscheidungskriterien zu reflektieren. Im Austausch erhalten sie zudem Einblick in die Denk- und Handlungsweisen einer jüngeren Generation.

Warum sollten Unternehmen am Mentoring Programm teilnehmen?
Susanne Müller: Der Nutzen für Unternehmen liegt in der Praxisnähe dieses ganzheitlichen Lernprozesses. Mitarbeiterinnen werden intensiv begleitet und erhalten Impulse und Trainings sowohl bei persönlichen Fragen zu Rolle, Verhalten und Entscheidungen, aber auch bei konkreten Fragen aus dem Arbeitsalltag, Führung, Kommunikation, Selbstpräsentation und unternehmerischen Zusammenhängen.

Warum sollten gerade KMU hochqualifizierte weibliche Fachkräfte fördern?
Filiz Karsligil: Unternehmen bleiben in Zeiten des Fachkräftebedarfs und des demografischen Wandels nur zukunftsfähig, wenn sie das Potenzial dieser hochqualifizierten Frauengeneration nutzen. Sie können mit Mentoring weibliche Fach- und Führungskräfte aus den eigenen Reihen gewinnen und sie somit an das Unternehmen binden.

Ihre Ansprechpartnerin

Filiz Karsligil
0228 – 77 23 65
info@mentoring4women.de

Mentoring

Die Mentee plant einen Karrieresprung. Mentor oder Mentorin blicken bereits auf viele berufliche Erfolge zurück. Gemeinsam bilden sie für eine begrenzte Zeit ein Team. Freundschaft und Vertrauen prägen ihre Zusammenarbeit. Ohne speziell dafür ausgebildet zu sein, geben Mentor oder Mentorin ihre Erfahrungen weiter. Sie vermitteln informelle Regeln und geben Tipps zur unternehmensinternen Karriereplanung. Formal fördern sie ihre Mentees, ohne ihre Vorgesetzten zu sein.

Das Kompetenzzentrum Frau & Beruf Bonn/Rhein-Sieg

BONN

RHEIN-SIEG-KREIS

Filiz Karsligil

Projektentwicklung, Mentoring Programm

Nicole Traut

Öffentlichkeitsarbeit

Natascha Kerstgens

Veranstaltungsmanagement, Öffentlichkeitsarbeit

Elke Graff

Projektleitung

Christiana Krack

Projektentwicklung "Familienbewusste Personalpolitik"

Vanessa Paluch

Projektassistenz

Soma Argawani

Projektassistenz

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